Die Mundwinkel hängen, die Falten werden tiefer: Mit der Zeit muss unsere Haut einiges mitmachen, was sich mit steigendem Alter leider auch zeigt. Während manche ihre Haut natürlich altern lassen und sich gar nicht daran stören, lassen andere lieber eine Faltenunterspritzung Hannover durchführen. Die gesündeste Variante ist dabei, resorbierbare Substanzen einzusetzen, die nach einer Weile vom Körper abgebaut werden.

Resorbierbare Substanzen? Was ist das?

Die meisten resorbierbaren Substanzen kommen bereits im menschlichen Körper vor und werden deshalb nach einer Zeit wieder abgebaut. Das ist, neben eventuellen allergischen Reaktionen, der einzige größere Nachteil dieser Substanzen. Im Gegensatz dazu können dauerhafte, nicht-resorbierbare Implantate verrutschen, außerdem passen sie sich nicht an die sich verändernde Gesichtsform an.

Welche Substanzen werden zu Faltenunterspritzung verwendet?

• Kollagen: Kollagen kommt im menschlichen Bindegewebe in natürlicher Form vor, wird bei der biotechnischen Herstellung aber aus Rinderhaut gewonnen. In der EU ist dieser Wirkstoff allerdings auch nicht mehr erhältlich.

• Hyaluronsäure: Diese Substanz kommt ebenfalls natürlich im menschlichen Körper vor, wird für die Faltenunterspritzung allerdings aus Hahnenkämmen gewonnen. Hyaluronsäure ist in unterschiedlichen Dichten erhältlich, die in unterschiedlichen Bereichen zum Einsatz kommen und etwa 3 bis 9 Monate lang wirksam sind.

• Botox: Botox, eigentlich das Nervengift Botulinumtoxin, ist die vermutlich beliebteste Behandlungsmethode und eignet sich vor allem für die Straffung mimischer Falten. Die Muskeln werden mit diesem Nervengift entspannt, sodass sie sich nicht länger zusammenziehen. Das führt dazu, dass sich die darüberliegende Haut auch entspannt.

• Eigenfett: Hier wird abgesaugtes Fett verwendet, um beispielsweise eingefallene Wangen oder tiefe Mimikfalten zu straffen.

• Poly-L-Milchsäure: Diese synthetisch hergestellte Substanz basiert auf den im Körper vorhandenen Milchsäuren. Sie eignet sich für großflächige Eingriffe und hält bis zu zwei Jahre.

Je nach Umfang und Bereich des Eingriffes ist es sinnvoll, unterschiedliche Substanzen zu nutzen. Dafür lassen Sie sich am besten vom Chirurgen eingehen beraten.