Sie wird ungenutzt auf dem Rechner gespeichert, beansprucht Speicherkapazitäten und ist eigentlich eine echte Goldgrube: Gebrauchte Software wird immer häufiger von Unternehmen und Einzelpersonen verkauft. Viele sind dabei jedoch verunsichert und wissen nicht, ob sie wirklich gebrauchte Software kaufen sollen oder überhaupt dürfen. Wir beantworten Ihnen einige häufig gestellte Fragen.

Ist der Kauf gebrauchter Software eigentlich legal?

Ja, ist er. Zwar suggerieren viele Hersteller das Gegenteil und haben in der Vergangenheit auch versucht, rechtlich dagegen vorzugehen, doch seit Juli 2012 ist es offiziell legal. Der europäische Gerichtshof entschied, dass der Verkauf gebrauchter Software legal sei. Das Urteil bestätigte der BGH zusätzlich ein Jahr später.

Kann ich gebrauchte Software auch als Privatperson kaufen?

Natürlich. Der Kauf gebrauchter Software ist nicht auf Unternehmen beschränkt. Auch als Einzelperson ist es durchaus lohnenswert, gebrauchte Software zu kaufen, jedoch bietet nicht jeder Drittanbieter diese Möglichkeit an.

Lohnt es sich überhaupt, gebrauchte Software zu kaufen?

Ja, denn Software weist auch nach häufigem Gebrauch keine Nutzungsspuren auf. Im Grunde genommen erhalten Sie ein absolut neuwertiges Produkt. Außerdem gibt es die Möglichkeit, sowohl ältere, als auch nahezu neue Software zu kaufen. In allen Fällen sparen Sie im Vergleich zum Kauf von neuen Lizenzen eine Menge Geld.

Ist es möglich, Updates durchzuführen?

Wenn die Software auch vor dem Verkauf über Updatefunktionen verfügt hat, dann ist es definitiv möglich, diese beim Erwerb der Lizenz zu nutzen.

Darf ich die Lizenzen einzeln verkaufen?

Ja, so lange die ursprüngliche Anzahl der Lizenzen nicht überschritten wird. Auch bei sogenannten Volumenlizenzen ist der Verkauf einzelner Lizenzen möglich. Diese Software wird über einen Link heruntergeladen und ist auf eine bestimmte Anzahl an Rechnern begrenzt.