LED Leuchtmittel sind Festkörper Glühbirnen, die extrem energieeffizient sind. Zu den Anfangszeiten als sie entwickelt wurden, wurden sie als „Single-Lampen“ in Instrumententafeln, Elektroniken, Stiften und zu jüngeren Zeiten auch als Zeichenketten und zur Innen- und Außen-Weihnachtsbeleuchtung eingesetzt.

Erweiterung der Anwendung durch das “clustern“

Die Hersteller haben die Anwendung von LEDs durch das “clustern“ erweitert. Die ersten Cluster-Lampen wurden für batteriebetriebene Produkte wie Taschenlampen und Scheinwerfer verwendet. Heute sind LED-Lampen mit bis zu 180 Glühbirnen per Cluster ausgestattet und sie werden von Streuscheiben, die das Licht reflektiert ummantelt. LEDs sind die nächste Generation der Wohnraumbeleuchtung.

Die Vor- und Nachteile von LED Leuchtmitteln

Ein wesentliches Merkmal der LEDs ist, dass das Licht gerichtet ist, im Gegensatz zu Glühbirnen, die das Licht mehr kugelförmig ausbreiten. Dies ist ein Vorteil für Einbauleuchten oder einer Unterschrankbeleuchtung , aber durch dieses Merkmal auch ein Nachteil für Tischlampen. Allerdings werden mittlerweile schon LEDs hergestellt, deren Glühbirnen-Design so errichtet worden ist, dass sie eine Richtungsbegrenzung durch den Einsatz von Streuscheiben und Reflektoren besitzen, die es den LEDs ermöglicht, das Licht eher wie eine Glühbirne zu zerstreuen.
Die hohen Kosten der LEDs haben dem Licht eine Sperre zur verbreiteten Nutzung gemacht. Allerdings haben die Forscher ein Verfahren zur Verwendung von kostengünstigen Siliziumwafern entwickelt, die die teure Saphir-basierte Technologie ersetzt. Dies verspricht LEDs in wettbewerbsfähige Preise mit Energiesparlampen und Glühlampen zu bringen. Es ist zu vermuten, dass LEDs wohl schon bald der Standard unserer Beleuchtungsanforderungen werden.